Tipps und Ratschläge

Warum wechselt die Haut in den Wechseljahren?

Die Haut ist intensiven hormonalen
Veränderungen ausgesetzt

Die Hormone spielen eine lebenswichtige Rolle für den Organismus und die Hautalterung. Die Östrogene kontrollieren direkt den Stoffwechsel der Zellen und beeinflussen dadurch die Hautqualität, nämlich Hautdichte, strahlenden Teint und Nährstoffversorgung.

Durch hormonale Schwankungen werden Zeichen der Hautalterung sichtbar.

Soja-Isoflavone gleichen die hormonalen Schwankungen aus.

In den Jahren vor und nach der Menopause beeinträchtigen die hormonalen Schwankungen die Hautfunktionen und machen die Hautalterung sichtbar.

Östrogenmangel raubt der Lederhaut die Elastizität, verdünnt die Haut, prägt die Gesichtszüge und macht die Haut empfindlich. Auf der schlaffen Haut entstehen tiefe (Falten).

Anzahl und Wirkung der Kollagen- und Elastinfasern nehmen ab: die Haut verliert an Substanz und Straffheit. Der Feuchtigkeitsmangel wird durch den Verlust an Hyaluronsäure noch intensiviert: Die Haut erschlafft und wirkt wie eingefallen. Bei manchen Frauen kommen auch Pigmentflecken hinzu.

Kann hier noch Kosmetik helfen?

Um die Hormonschwankungen auszugleichen, die ab 45 Jahren einsetzen, greifen immer mehr Frauen zu Phytohormonen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, allen voran Isoflavone aus Soja.

An asiatischen Frauen wurde festgestellt, dass sie in den Wechseljahren nicht unter den gleichen Phänomenen leiden wie die Frauen aus der westlichen Welt. Daraus schloss man auf einen Zusammenhang mit ihrer an Soja reichen Ernährung. Die orale Einnahme von Soja-Isoflavonen ist insofern eine gute Lösung, weil der Verdauungsapparat die aktiven Isoflavone nutzt, das Genistein.

Genistein ist kein Hormon, hat aber eine gewisse Ähnlichkeit mit Östrogen. Es ist vor allem in der Lage, die Hautfunktionen ohne unerwünschte Effekte auf den Organismus zu regenerieren. Dies erklärt, warum Genistein in einigen Hautpflegeprodukten enthalten ist.

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Wie kann ich meiner Haut wichtige Nährstoffe von innen zuführen?

Besonders in den Wechseljahren ist der Nährstoffbedarf der Haut besonders groß.

Die essentiellen Fettsäuren, Hauptbestandteile der Zellmembrane, sind besonders geeignet, um die Elastizität der Haut zu bewahren.

Fetter Fisch (Lachs, Sardinen, Thunfisch, Makrelen) enthält Omega 3. Omega 6 ist vor allem in ungesättigten pflanzlichen Fetten (Olivenöl) oder Nahrungsergänzungsmitteln (Borretsch-, Wildesel- oder Fischöl) vorhanden. Tofu enthält die meisten isoflavonreichen Sojaproteine.

Und wenn der Körper ein bisschen fülliger wird?

Dann helfen eine Ernährung auf Grundlage essentieller Fettsäuren und jede Menge Sport oder sonstige körperliche Aktivitäten.

Frauen um die 50 haben das Gefühl, dass sich ihr Körper und ihre Körperformen verändern. Zahlreiche Studien belegen eine regelmäßige Gewichtszunahme bei Frauen zwischen 18 und 58 Jahren.

Mit 40 sind viele Frauen 7 bis 8 Kilo schwerer als in ihrer Jugend.

Mit 50 ändert sich der Stoffwechsel und verbraucht der Körper weniger Energie: Wenn man einmal über die Stränge schlägt, bleibt es deutlich sichtbar. Wenn man sich gleichzeitig weniger bewegt und mehr isst, sind die Folgen absehbar.

Mit den Wechseljahren geht auch eine Umverlagerung des Körpergewebes einher: Es setzt sich vermehrt am Bauch und weniger an den Oberschenkeln an, wo es eher weniger wird. Das beste Mittel, um dagegen anzukämpfen: Regelmäßige sportliche Betätigung und eine ausgewogene Ernährung. . Auch eine modellierende Figurpflege kann zu einer besseren Figur verhelfen.

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