Tipps und Ratschläge

Zoom auf einen
gebräunten Körper!

Zoom auf einen gebräunten Körper

Es ist eine Tatsache, dass die Sonne einer der größten Feinde der Haut ist.

Was passiert beim Bräunen?

Bräunung entspricht einer reversiblen Färbung der Haut. Diese Färbung ist Folge der Melaninproduktion einer speziellen Hautzelle. Um eine schützende Funktion auszuüben, vermehrt sich das Melanin in der Form von Melanomen.

Wie färbt sich die Haut?

Man erhält 50% der gesamten Sonneneinstrahlung schon vor dem zehnten Lebensjahr: Daher wird Sonnenschutz für Kinder zur Priorität.

Ein guter kosmetischer Sonnenschutz muss gegen UVB- und UVA- Strahlen schützen.

Der Aufbau der Natur ist gut durchdacht, aber unzureichend bei langer Sonnen aussetzung oder intensiver Sonneneinstrahlung. Unsere Haut bietet dagegen vier Schutzmechanismen.

Die sofortige Pigmentierung oder Bräune am ersten Abend: Sie entspricht der Färbung durch Melanin, welches permanent in der Haut vorhanden ist. Dieser Schutz ist sehr schwach bei hellen Hauttypen!

Die HSP (Heat Schock Proteine):  Dies sind die intrazellulären Proteine, die im Fall von UV-Bestrahlung mobilisiert werden, um die DNA zu schützen. Beachten Sie jedoch, dass deren Produktion mit dem Alter nachlässt.

Die Melanogenese oder auch Bräunung. Das Melanin wird in großen Mengen synthetisiert und in der Epidermis verteilt. Drei Tage sind notwendig, um den Prozess gänzlich in Gang zu setzen. In den ersten Tagen bietet die Bräune wenig Schutz. Sie hängt außerdem von Ihrem Phototypen ab.

Die Verdickung der Hornzellschicht: Die Haut verändert sich, um eine physische Barriere gegen die UV-Strahlen zu bilden. Das ist effektiv, aber langsam: Es braucht 15 Tage Sonnenaussetzung, bis sich die Dicke der Hornzellschicht verdoppelt.

Wir sind nicht alle gleich im Angesicht der Sonne!

Es gibt zwei Hauptunterschiede zwischen den Phototypen:

Die Zusammensetzung des Melanins unterscheidet sich zwischen rötlicher, heller, dunkler und schwarzer Haut.
Aber es ist vor allem die Menge der Melanosomen(beinhalten aktives Melanin) in den Zellen, die zählt. In heller Haut werden Melanosomen schnell beschädigt, was dazu führt, dass das zerstreute Melanin seine Wirkung verliert. In farbiger Haut werden die Melanosomen selten oder gar nicht beschädigt. Sie halten der sonnengebundenen Hautalterung besser stand.

In Sonnenpflegeprodukten muss nun der Schutzfaktor enthalten sein, der dem jeweiligen Hauttypentspricht.

Kann man sich bräunen, ohne der Haut zu schaden?

NEIN! Bräune ist gleichzeitig ein Schutzsystem der Haut wie auch ein sichtbares Zeichen eines UV-Angriffs auf die Zellen.

Wenn die Zellen von UV-Strahlen angegriffen werden, startet ein ausgefeiltes System zur Zellreparatur.

Im Laufe dieses Prozesses wird der beschädigte Teil der DNA aus der Zelle ausgestoßen und dient als "Alarmsignal", indem er die Melaninproduktion in Gang setzt.

Das in hohen Mengen produzierte Melanin wird in den Zellen der Epidermis "konzentriert", damit UV-Strahlen absorbiert werden und so die Oberhaut geschützt wird.


Es wird also deutlich, dass Bräune eine Antwort auf den UV-Angriff ist: Man könnte sie als "Zellnarbe" bezeichnen.

corps&soleil

Welcher Teil der Haut leidet am meisten unter UV-Strahlen?

Je nach Wellenlänge dringen UV-Strahlen mehr oder weniger tief in die Haut ein. Aber alle rufen Schäden hervor.

Die UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand, der als Verbrennung angesehen werden sollte, selbst wenn er nur schwach ist.

Die UVA-Strahlen hingegen sind wesentlich hinterhältiger, da sie unser Zellkapital ohne äußere Anzeichen zerstören.

UV-Strahlen beeinträchtigen unter anderem:

Die DNA der Zellen. Dies bedeutet, dass der Speicher für die Jugendlichkeit der Haut beeinflusst wird.

Die Zellmembranen. Deren Kapazität zu Austausch und Wiederaufbau der Haut wird nach und nach geringer.

Die Elastinfasern der Haut, indem diese immer schneller zerbrechen. Die Haut verliert an Geschmeidigkeit und versteift mit dem Alter.

Diese Störungen heben sich wieder auf, aber im Laufe der Zeit verringert sich die Effizienz der Reparaturmechanismen der Haut.
Die Hautalterung beschleunigt sich. Die Epidermis kommt ins Straucheln, ebenso wie die Pigmentierung.
Die Haut wird trockener, bekommt mehr Falten und bräunliche Flecken können auftreten.
Die Kollagenfasern verändern sich, das elastische Netz zur Unterstützung der Haut wird schwächer. Melanin kann in die Lederhaut eindringen, dabei ruft es natürliche, tiefe und irreversible Flecken hervor.

Ein neues Verhalten in der Sonne annehmen

 

Jede Haut braucht Sonnenschutz, ohne Ausnahme!

Schützen Sie sich! Setzen Sie sich nie ohne Schutz der Sonne aus. Tragen Sie einen an Ihren Hauttyp angepassten Sonnenschutz auf. Wenn Sie außerhalb der Ferien Zeit in der Sonne verbringen, schützen Sie Ihr Gesicht, Ihr Dekolleté und Ihre Hände... Kurz gesagt, alles, was aus Ihrer Kleidung herauslugt.

Vermeiden Sie, jene Stunden in der Sonne zu verbringen, in denen die Strahlen am aggressivsten sind, sogar wenn Wolken am Himmel sind.

Lernen Sie, an schönen Tagen von der sanften Sonne zu profitieren, ohne dabei unnötige Risiken für Ihre Haut einzugehen.

Im Frühling sollten Sie nicht zu schnell Ihr Make-up weglassen, es sei denn, Sie verwenden einen progressiven Selbstbräuner, um eine schöne Ausstrahlung zu erhalten.



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Erinnerung der unumgänglichen Regeln in der Sonne

Verwenden Sie einen Sonnenschutz, bevor Sie in die Sonne gehen. Sparen Sie dabei die Augenkontur aus.

Erneuern Sie die Pflege alle 2 Stunden, um den Schutz zu erhalten, besonders, nachdem Sie geschwitzt, geschwommen oder sich abgetrocknet haben.

Vermeiden Sie die Sonne zwischen 12 und 16 Uhr. Eine zu starke Sonnenaussetzung gefährdet die Gesundheit. Babys und Kleinkinder sollten sich gar nicht in der Sonne aufhalten.

Tragen Sie eine haselnussgroße Menge des Produkts pro Anwendung auf. Die empfohlene Menge herabzusetzen bedeutet, den Schutzlevel bedeutend zu senken.