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Welche Auswirkungen haben die Wechseljahre?

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Aktualisiert am 28/06/2022

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Die Wechseljahre (Menopause) bedeuten, dass die Eierstöcke die Produktion der Östrogene, also der weiblichen Hormone, einstellen. Entdecken Sie unsere Tipps für die Pflege Ihrer Haut, wenn sich die Auswirkungen der Wechseljahre zeigen. Bewahren Sie während der Wechseljahre und danach eine schöne Haut.

Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre (Menopause) bedeuten, dass die Eierstöcke die die Produktion der Östrogene, also der weiblichen Haupthormone (verantwortlich für den Eisprung), und von Progesteron zunächst zurückfahren (Prämenopause) und schließlich ganz einstellen. Sie treten in der Regel um das 50. Lebensjahr herum auf (im Durchschnitt zwischen 45 und 55 Jahren).

Wie wirkt sich das auf die Haut aus?

Auch wenn es einem nicht intuitiv einleuchtet, wird die Haut durch die Verringerung und das anschließende Ausbleiben von Östrogenen stark beeinflusst. Sie hat nämlich zahlreiche Östrogenrezeptoren (vor allem im Gesicht und an den Beinen), die eine entscheidende Rolle für das gesunde Funktionieren des Organs Haut spielen:

  • Sie regen die Produktion wichtiger Bestandteile der Dermis wie Hyaluronsäure oder Kollagen an.
  • Sie regen die Talgproduktion an.
  • Sie erhalten die Produktion von Lipiden aufrecht, die wichtig sind, damit die Epidermisoberfläche (Stratum corneum) ihre Barrierefunktion erfüllen kann.

Kurz gesagt sind Östrogene an der Bewahrung einer straffen, gut mit Feuchtigkeit versorgten Haut und einer optimalen Barrierefunktion beteiligt. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, wird die Haut trockener, da die Talgproduktion abnimmt (jedenfalls in den meisten Fällen, obwohl es bei manchen Frauen auch umgekehrt sein kann). Da Talg auch am Hydrolipidfilm beteiligt ist, der ersten Verteidigungslinie der Haut gegen äußere Einflüsse, ist die Haut empfindlicher und trocknet leichter aus. Dies gilt umso mehr, als sich die Zusammensetzung der interkorneozytären Lipide (die den Mörtel zwischen den Zellen der Hornschicht bilden) verändert und der unmerkliche Wasserverlust sich dadurch erhöht.

Wenn die Haut nach den Wechseljahren immer mehr an Festigkeit verliert und Falten verstärkt auftreten, so liegt das vor allem daran, dass der Kollagengehalt in der Dermis abnimmt: In den ersten fünf Jahren nach der Menopause verliert die Haut schätzungsweise 30 % ihres Kollagens. Dieses wird nämlich durch äußere Einflüsse (UV-Strahlen, freie Radikale usw.) abgebaut, ohne dass die stimulierende Wirkung des Östrogens auf seine Synthese dies ausgleichen könnte.

Ebenso gerät der Pigmentierungsprozess aus den Fugen und es entstehen Flecken.

Wie kann man der Haut helfen?

Man kann der Haut helfen, indem man seine Pflegeroutine an die neue Situation anpasst: Wählen Sie zunächst je nach Bedarf Pflegeprodukte mit weichmachenden Wirkstoffen (also Fetten, die die Haut geschmeidiger machen und ihre Barrierefunktion stärken, wie etwa Omega-Fettsäuren oder Pro-Vitamin B5) und anderen Feuchtigkeitsspendern, um den Feuchtigkeitsverlust zu bekämpfen. Um die Dermis und das verbleibende Kollagen zu schützen, sind ein geeigneter Sonnenschutz und Antioxidantien unerlässlich. Schließlich gibt es Wirkstoffe, die das durch die Wechseljahre in der Haut hervorgerufene Ungleichgewicht ausgleichen und speziell den damit verbundenen Problemen wie Falten, Trockenheit und Flecken entgegenwirken.

Unsere Auswahl an Produkten, die Sie benutzen sollten, sobald die Auswirkungen der Menopause eingetreten sind

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